7 Schritte zur Zielerreichung

Warum traue ich mir nicht zu, das zu tun, was ich tun möchte?

Wie sehr wünschst du dir den Job zu wechseln, wie sehr erhoffst du dir eine lange Reise zu unternehmen, was wolltest du schon immer deiner Traumfrau/-mann sagen was du dir nie getraut hast?

7 Schritte zur Zielerreichung…du kennst am besten deine eigenen Themen die du hier einfügen würdest…

Oftmals blockieren uns unsere eigenen Glaubenssätze und Vorstellungen. Das Umfeld, hat dich vorrangig in deiner Kindheit auf Basis bestimmter Glaubenssätze geprägt. In der Schulzeit wurdest du abermals mit verschiedensten „Etiketten“ beklebt wie du zu sein hast und wie nicht, was gut ist und was schlecht ist und wann du anerkannt bist und wann nicht.

Wie findest du einen Weg, das zu tun, was du schon immer wolltest?

Kläre die folgenden Fragen und sei gespannt wie einfach es sein kann, sich Thema für Thema bewusst zu machen, Klarheit zu finden und dein Ziel zu erreichen.

Stelle dir die folgenden Fragen zur Zielerreichung

1. Wie wäre es, wenn in 5 Jahren alles noch genauso ist wie heute?

Schau dir an was du gerade im Bezug auf dein Thema tust und frage dich, wie wäre es wenn du was anderes tun würdest? Wie würde es sein wenn ich vielleicht genau das Gegenteil tun würde? Wie würde es sich anfühlen? Visualisiere es und stell dir vor wie es sich anfühlt und nimm die Situation mit allen Sinnesorganen wahr. Stell dir dein Ziel so vor als hättest du es schon erreicht und visualisiere es täglich ca. 5 – 10 Minuten.

2. Was ist mein persönlicher Albtraum bezogen auf mein Thema?

  • Was ist das schlimmste was passieren könnte?
  • Was könnte ich dann tun? Welche alternativen Möglichkeiten habe ich in dieser Situation um die Ausgangssituation wiederherzustellen?
  • Was kostet es mich die unerledigten Themen vor mir her zu schieben, emotional? Was kostet es mich untätig zu bleiben?

Viele Menschen wagen es nicht ihren Zielen näher zu rücken, aufgrund der Angst zu scheitern. Oftmals besteht hier eine tiefe Prägung die uns in unserer Schulzeit mitgegeben wurde und auch durch unser Umfeld. Lieber sind wir unglücklich und wiegen uns in trügerischer Sicherheit als selbstbewusst unseren Weg zu gehen. Lieber scheinen wir beschäftigt, als wirklich produktiv zu sein.

Beschäftigt zu tun ist, wenn man es genau betrachtet, eine Form von Faulheit, weil man sich nicht mit seinen eigenen Themen auseinander setzt.

Deshalb ist es so wichtig, sich der eigenen Ängste bewusst zu werden. Definiere deine Ängste um die Ängste zu überwinden. In den meisten Fällen treffen die schlimmsten Szenarien nicht ein.

3. Spornt mich mein Ziel genügend an? Denke groß!

Realistische Ziele will jeder erreichen. Hier ist die Konkurrenz daher am höchsten. Der Nachteil an realistischen Zielen ist, dass sie dich nicht herausfordern. Du bekommst kein Herzklopfen dabei wenn du an dein Ziel denkst und du steckst nicht voller Vorfreude es endlich getan zu haben. Du kannst es nicht fühlen wie es dich anspornt und unterstützt weiter zu machen und dir immer wieder aufs Neue den Mut und das Vertrauen schenkt. Ziele dürfen unrealistisch sein. Frage dich daher nicht was du willst, sondern frage dich wenn es um dein Ziel geht:

  • Was würde mich begeistern?!?
  • Was würde ich gerne haben
  • Was würde ich gerne sein?
  • Was würde ich gerne tun?

4. Wann habe ich mein Ziel erreicht?

Wann soll dein Traum, dein Ziel in Erfüllung gehen? Setze dir einen Zeitrahmen. Der Zeitraum sollte drei Monate nicht übersteigen, ansonsten wird das gewünschte Ziel zu schwammig und zu viele variablen kommen dazwischen. Große Ziele können in kleine „Meilensteine“ oder Zwischenziele unterteilt werden.

Generell gilt je mehr Zeit du einer Aufgabe gibst, je mehr Zeit wird sie in Anspruch nehmen. Vielleicht kennst du das. Wenn du eine Stunde Zeit hast 50 Brötchen zu backen, backst du diese in einer Stunde, hast du nur 30 Minuten Zeit, schaffst du es auch in kürzerer Zeit, weil du „Verschwendungstätigkeiten“ eliminierst.

5. Was kostet mich die Erfüllung meiner Träume/ Ziele?

Betrachte in diesem Zusammenhang die Kosten der ersten drei Träume/ Ziele

6. Was bringt mich meinem Ziel näher?

Falls du Fragen zu deinem Ziel hast. Verbringe die Zeit möglichst nicht mit langem Suchen, sondern spreche Personen an, die dir die Antwort sofort geben können. Nimm dir auch gerne als Model ein Beispiel an demjenigen, der bereits das Ziel erfolgreich erreicht hat, welches du erreichen möchtest. Beachte jedoch, dass du deinen eigenen Weg gehst und nicht als Schatten deines Idols hinterher läufst. Nimm bestehende Ideen auf und reflektiere diese. Bildlich gesprochen, bediene dich von dem Kuchen, der dir schmeckt, den Rest lässt du liegen, da erfreut sich vielleicht jemand anderes dran.

Das „was“ du tust ist wichtiger als „wie“ du es tust.

Das „wie“ ergibt sich von ganz allein. Solange das „was“ klar visualisiert ist und du es mit jeder Zelle deines Körpers spüren kannst,  als wäre es schon jetzt Realität

Tue Dinge und beschäftige dich mit Dingen, die dich näher an dein Ziel heranbringen. Lies z.B. entsprechende Bücher, höre Podcasts, spreche Personen an usw.

Welche 20 Prozent aus deinem Umfeld führen dazu, dass du die 80 Prozent deines Potenzials zur Erreichung deiner Ziele nicht verfolgen kannst? Hier darfst du alle Bereiche deines Lebens unter die Lupe nehmen.

7. Keine Zeit das alles zu tun?

Prioritäten setzen ist hierfür das Zauberwort. Wenn dir das schwer fällt. Stelle dir folgendes Szenario vor. Du hast nur die Hälfte der Zeit die du sonst hättest deine Aufgaben des Tages zu erledigen. Was tust du und was tust du nicht? Optimiere dich selbst und nimm dir die Zeit.

Vielleicht kennst Du die Geschichte von dem Holzfäller, der sich keine Zeit nehmen wollte?

Ein Wanderer kommt bei einem Holzfäller vorbei. Der Holzfäller schwitzt und ist sichtlich am Ende seiner Kräfte, weil sein Sägeblatt vom vielen Sägen stumpf geworden ist. Der Wanderer fragt: Warum kaufst du dir nicht ein neues Sägeblatt. Damit würdest du schneller und kraftsparender sägen. Der Holzfäller antwortet: Ich habe keine Zeit mir ein neues Sägeblatt zu kaufen. Ich habe noch viel zu viel zu tun.

Erkennst du die Ironie in der Geschichte?

Triff schnelle Entscheidungen wenn du Prioritäten setzt. Du kannst es üben indem du im Restaurant dich schnell für ein Gericht entscheidest mit dem Hintergedanken: Was könnte im worst case passieren?

Sage auch mal „NEIN“, wenn es nicht zum erreichen deiner Ziele beiträgt. Beschäftige dich nicht unnötig mit Informationen, die dich nicht im erreichen deiner Ziele weiterbringen. Halte Gespräche die dich nicht weiterbringen kurz, oder Wechsel das Thema zu Dingen die dich deinem Ziel näher bringen.

Letztendlich…

Du kannst es beim Erreichen deiner Ziele nicht jedem recht machen. Du wirst nicht von allen eine Zustimmung erhalten und auch nicht von jedem unterstützt werden. Das muss auch nicht sein. Es geht hier um dein Leben und deine Ziele. Wenn du dir deiner Ziele bewusst bist, wirst du die richtigen Menschen in dein Leben ziehen die dich auf deinem Weg unterstützen. Dazu gehört es, sich seiner „Selbst“ bewusst zu sein und Vertrauen in sich zu haben.

4 Schritte zur Selbsterkenntnis
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