Hypnosetherapie als eigenständige Therapieform

Die Hypnosetherapie als eigenständige Therapieform wurde von Milton Erickson gegründet. Die Annahme der Therapie als eigenständige Therapieform wird differenziert betrachtet. Das liegt daran, dass es zwar einen einheitlichen Ansatz in der Hypnosetherapie nach Milton Erickson gibt, aber kein allgemein gültiges Rezept, dass dem Patienten auferlegen werden kann.

Hypnosetherapie geht immer von den individuellen Ressourcen und Fähigkeiten des Patienten aus. Der Patient steht im Mittelpunkt der Hypnosetherapie und die Hypnosetherapie wird an den Patienten angepasst. Dieser Ansatz ermöglicht das erreichen von Zielen und Lösungen auf ganz individuelle Weise. Dass ist wissenschaftlich erwiesen.

Hierzu möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen

Es war einmal ein Fischer. Er war ein sehr erfahrener Fischer. Der Fischer fischte schon sein ganzes Leben lang. Eines Tages traf der Fischer einen guten Freund. Sie unterhielten sich über den Fang und der Fischer sagte: Meine Fische sind immer größer als 5 cm, alles was größer ist als 5cm ist also ein Fisch und alle Fische haben Kiemen.

Der gute Freund antwortete: Ich kann dir da nicht zustimmen. Dein Netz hat Maschen von 5 cm, kleinere Fische schwimmen also hindurch. Vielleicht würdest du auch Fische fangen die keine Kiemen haben wenn du noch viele weitere Jahre fischst.

Der Fischer lachte: Alles was ich nicht fangen und nicht in meinen Händen halten kann ist kein Fisch, alles andere ist Einbildung.

Der gute Freund sagt: Ok, das heißt für dich ist etwas nur bewiesen, wenn du es gedanklich verstehen oder mit deinen Händen greifen kannst und selbst wenn du etwas sehen würdest was durch dein Netz schwimmt, dann würdest du es als Einbildung begreifen?

Der Fischer: So ist es.

Warum ist diese Geschichte relevant im Bezug auf die Hypnosetherapie?

Der Mensch möchte immer alles begreifen, alles anfassen können, alles verstehen um es als wahr anzusehen. Vielleicht müssen wir uns für Dinge öffnen die nicht sofort auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Ein Beispiel hierfür ist die Atomforschung. Es wird ständig versucht das kleinste Teilchen zu finden und jedes Mal finden die Forscher ein noch kleineres Teilchen und ein noch kleineres Teilchen. Wir glauben erst, dass es ein noch kleineres Teilchen gibt, wenn es von jemandem sichtbar gemacht wurde.

Folgen: Wir begrenzen uns selbst. Wir haben teilweise verlernt uns zu öffnen. Wir haben teilweise verlernt zu erkennen, dass es noch mehr gibt als das was uns „gelehrt“ worden ist, als das was von der Gesellschaft als wahr akzeptiert wird.

Die Wahrnehmung der Welt die in jungen Jahren gelehrt worden ist, bleibt häufig für immer bestehen

Fliegen wurden zu Beginn Ihres Lebens in einen Topf mit Deckel eingeschlossen. Einige Zeit später wurde der Deckel abgenommen, die Fliegen blieben jedoch in Ihrem Topf, obwohl Sie auch hätten wegfliegen können. Warum? Weil Sie mehr von der Welt in Ihrem Erlebniskosmos einfach nicht wahrgenommen haben.

Weiteres Beispiel: Ein sehr junger Elefant wurde mit einem starken Seil an einen starken Baum gebunden. Er hat gelernt, dass er dort nicht wegkommt.
Als erwachsener Elefant reichte ein winziges Seil und ein kleiner dünner Baum aus um den Elefanten nicht von der Stelle bewegen zu lassen. Warum? In seinem Erlebniskosmos war es für ihn „mental“ unmöglich diesen Ort zu verlassen, obwohl er als ausgewachsener Elefant stark genug gewesen wäre.

…Erinnern wir uns an die anfänglich beschriebene Geschichte mit dem Fischer. Wir müssen nicht alles verstehen, aber wir dürfen uns öffnen und das Vertrauen und den Glauben an uns selbst haben, dass zu tun was uns unterstützt Lösungen zu finden und Ziele zu erreichen.

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