Key of Life – Der Generalschlüssel zur Selbsterkenntnis und Selbstheilung

Der Mensch lernt durch Wiederholung und erlernt bestimmte Verhaltens- und Denkweisen, zu denen auch Glaubenssätze gehören, vorrangig bis zum 7. Lebensjahr.

Bis zum 7. Lebensjahr ist der Mensch in einem sehr offenen, man könnte sagen hypnotischen Zustand. Alles was ein Kind bis zu diesem Alter wahrnimmt wird abgespeichert, um sich in dieser Welt zurechtzufinden – das ist ein normaler Überlebensinstinkt.

Je nachdem in welcher Familie oder in welchem Land das Kind aufwächst lernt es unterschiedliche Verhaltensweisen und Denkweisen, worauf verschiedene Emotionen und Reaktionen folgen.

Man kann gut beobachten wie Kinder das Verhalten und die Denkstrukturen derjenigen annehmen die sie hauptsächlich bis zum 7 Lebensjahr begleitet haben. Dabei ist es unabhängig davon ob ein Kind von Menschen aus der Kita, dem Kindergarten, den Großeltern oder Eltern umgeben war.

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Wenn ein Kind immer vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, das heißt erklärt wurde das darfst du und das darfst du nicht, ohne das eigenständige Nachdenken zu fördern, wird der spätere Erwachsene vermutlich nicht wissen was er wirklich will. Der Erwachsene wird immer nach Antworten oder Anweisungen im Außen suchen, weil er nie gelernt hat die Antwort in sich zu finden und schwerlich seiner eignen Stimme folgen können und seiner eigenen Intuition. Häufig zählt dann die Meinung von anderen mehr, als das eigene Empfinden.

Häufig werden Kinder somit unbewusst in die Gesellschaft eingepasst, um in der Gesellschaft zu funktionieren – allerdings wird das Kind damit in seiner Entwicklung- und Entfaltungsmöglichkeit beschnitten.

Auch lernt das Kind schon früh, bei Krankheiten sofort den Arzt aufzusuchen, oder Fragen von den Eltern oder von Google beantwortet zu bekommen. Kinder werden häufig nicht gefragt, wie sie selbst denn die Frage beantworten würden, oder was sie davon halten, oder was sie wollen – [denn alles, was der Erwachsene gelernt hat, basiert ebenfalls auf reinem Glauben. Diese Tatsache ist den meisten Erwachsenen häufig nicht bewusst. Im Prinzip weiß der Mensch nur das er nichts weiß, bis er Selbsterkenntnis erlangt.]

Das bremst das eigene Nachdenken des Kindes und macht den späteren Erwachsenen zu einer Art Bioroboter, der auf eigenes Nachdenken verzichtet, bzw. leichtgläubig annimmt was Vorgesetzte, Ärzte, Medien oder Eltern sagen.

Das was ich denke – an das was ich glaube und als wahr ansehe – wird zu meinem Verhalten und meinen Gewohnheiten.

Wenn Eltern nie an das Kind geglaubt haben: Wie du schaffst das sowieso nicht, du muss mehr tun sonst wird aus dir nichts; oder mit emotionaler Gewalt gearbeitet haben wie: Wenn du jetzt nicht dein Zimmer aufräumst dann… Wenn du jetzt nicht tust, was ich sage, dann…
Dann wirkt dieser Gedanke im Körper und überdenkt das ursprüngliche Sein. Im Kindesalter speichert sich dieser Gedanke im Unterbewusstsein ab, wie auf einer Festplatte. Wenn eine ähnliche Situation im Erwachsenenalter auftritt, entwickeln sich dieselben Ängste, Stress und Sorgengefühle wie in der Kindheit – das Unterbewusstsein drückt quasi auf „Wiederholung“ und spult die gelernte Verhaltensweise ab. Beispiel: Man arbeitet zum Beispiel länger und angestrengter auf der Arbeit um die nächste Position zu erreichen und zu zeigen, dass man jemand ist oder macht Überstunden ohne Ende um nicht als Versager dazustehen – alles nur Gedanken und gelernte Verhaltensweisen – aber nicht das was du wirklich bist.
Diese Gefühle stehen nicht im Einklang mit dir selbst.

Auch interessant: Positive sowie negative Gefühle lösen im Körper unterschiedliche chemische Reaktionen aus. Positive Gefühle führen zu Zellerneuerung im Körper, Heilung, Gesundheit, Entspannung, Offenheit, Kreativität und Klarheit. Negative Gefühle wie Stress lassen das Blut vorrangig in die Arme und Beine transportieren. Stress jeglicher Art gehört dazu: Stress auf der Arbeit, Stress mit dem Partner usw.. Der Körper befindet sich in Alarmbereitschaft, bereit zu kämpfen, wegzulaufen oder zu erstarren.

Wenn ein Tiger vor einem steht, manchmal vielleicht vergleichbar mit einer Führungskraft, oder den Eltern, gilt es um sein Leben zu rennen und es geht dem Körper in dem Moment nicht darum, das Immunsystem zu stärken oder zu erhalten. In diesem Moment steht weniger Blut zur Zellteilung und Erneuerung zu Verfügung und es liegt kein Fokus darauf Heilungsprozesse zu bearbeiten, auch stehen den Organen weniger Energie und weniger Blut zur Verfügung und das Immunsystem intakt zu halten.

Stress führt sozusagen zur Verdummung, da keine Energie für kreative, offene Lösungen zur Verfügung steht. Es steht nur beschränktes denken im Überlebensmodus zur Verfügung wodurch auch viele Ideen im Urlaub oder in der Nacht aufkommen, wenn Entspannung da ist.

Am Anfang steht immer die Identifikation mit einem Gedanken (Ego) und dem resultierenden Signal an den Körper – zum Beispiel wenn ich das heute nicht fertig mache dann… Stress entsteht.
Aus der Identifikation mit dem Gedanken resultieren Blockaden (Krankheit). Der Ausdruck im Körper ist ein wichtiges Signal, das etwas nicht im Einklag geschieht und das der Mensch gegen sich arbeitet.

Häufig wird Heilung von Außen erwartet in der Denkweise:

  • Heilung muss von außen erfolgen (so hat dieser es in der Kindheit gelernt)
  • Krankheiten, ob physisch oder psychisch haben mich rein zufällig erwischt und haben nichts mit meinen Denk- und Verhaltensweisen zu tun
  • Um wieder zu funktionieren und damit ich so weitermachen kann wie bisher, muss ein massives physisches oder psychisches Problem auch mit massiven Waffen bekämpft werden

Das alles passiert aus der Unwissenheit darüber wer oder was der Mensch ist. Der Mensch hat sich häufig selbst vergessen und ist sich seiner selbst nicht bewusst.

Connect Yourself - Key of Life

Selbst die Wissenschaft hat schon herausgefunden, dass nur ein sehr geringer Anteil an Blockaden wirklich erbbedingte Krankheiten sind. Die Wissenschaft hat ebenfalls bereits herausgefunden, dass die Identifikation mit einem Gedanken, Gefühle und Emotionen auslöst, die chemische Prozesse im Körper in Gang setzen und sich somit auf die Zellstruktur und das Immunsystem auswirkt.

Somit ist eine physische und psychische Blockade ein Hinweis an den Menschen seine gelernten Denk- und Verhaltensweisen zu beobachten und die Identifikation mit diesen Gedanken zu lösen, um seinen eigenen Weg zu gehen und nicht den Weg zu gehen der im Außen als richtig angesehen wird.

Es geht um Selbsterkenntnis “Key of Life“. Es geht darum zu “Sein” wie du bist und deinen Lebensweg zu gehen. Man sagt auch: Die Wahrheit ist ein pfadloses Land – keiner hat deinen Weg je zuvor beschritten, nur du allein gehst deinen Weg und dafür ist jeder selbst verantwortlich.

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